Umfrage: Wechsel zu G9 gelungen!

Am Ende des Schuljahres 2015/16 wurde eine Umfrage zu den Erfahrungen mit G9 durchgeführt. Befragt wurden Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen

 

1. des Jahrgangs 7 (3 Jahre Erfahrung mit G9)

2. der beiden zu G9 „zurückgekehrten“ Jahrgänge 8 und 9 (2 Jahre Erfahrung mit G9)

Die Fragen bezogen sich auf

 

-die Veränderungen der Arbeitsbelastung durch G9

-den Zuwachs an Freizeit der Schülerinnen und Schüler.


Die Umfrageergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:


1. Eltern sowie Schülerinnen und Schüler der damaligen 7. Klassen (nur G9):

- Ca. 90% der zurückmeldenden Eltern gegenüber knappen 60% bei den im Klassenverband befragten Schülerinnen und Schülern gaben recht eindeutig an, dass sie genug Zeit für die Familie sowie für Freunde und Hobbys hätten.

- Hinsichtlich der schulischen Arbeitsbelastung stellten zwischen 80% und 95% der Eltern fest, dass ihr Kind ausreichend Zeit für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts habe und mit den Anforderungen des Schulalltags gut zurechtkomme. Von den Schülerinnen und Schülern beurteilten das zwischen 65% und 95% so.


2. Eltern sowie Schülerinnen und Schüler der damaligen 8. und 9. Klassen (Wechsel zu G9):

- Ca. 80% der zurückmeldenden Eltern gegenüber 65% bis 70% bei den im Klassenverband befragten Schülerinnen und Schülern gaben recht eindeutig an, dass sie durch den Wechsel mehr Zeit für die Familie sowie für Freunde und Hobbys hätten.

- Hinsichtlich der schulischen Arbeitsbelastung stellten rund 60% bis 85% der Eltern fest, dass ihr Kind ausreichend Zeit für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts habe. Von den Schülerinnen und Schülern beurteilten das zwischen 50% und 95% so.


3. Lehrerinnen und Lehrer der befragten Jahrgänge:

- Die Lehrkräfte, die sich zurückgemeldet hatten, stellten für die zu G9 „zurückgekehrten“ Jahrgänge günstigere Arbeitsmöglichkeiten und -ergebnisse fest als für den nur nach G9 unterrichteten Jahrgang.

- Dabei gaben über 50% der Lehrkräfte für alle nach G9 beschulten Klassen eine überwiegend positive Einschätzung ab in den Bereichen

 

-flexible Unterrichtsgestaltung

-individuelle Förderungsmöglichkeiten

-Lernatmosphäre

-allgemeine Bewältigung der schulischen Anforderungen.

- Über 50% ermittelten darüber hinaus für die zu G9 „zurückgekehrten“ Jahrgänge ein deutlich verbessertes Lernverständnis. Eine im Vergleich zu G8 verbesserte Vorbereitung auf Leistungsüberprüfungen attestierten allerdings nur deutlich unter 50% der Lehrkräfte.

 

 

 

Die Steuergruppe „Koordination Schulentwicklung“ des Gymnasiums Eltville besteht aus Frau Morschheuser (Schulleiterin), Herrn Dr. Juras (Fachbereichsleiter I), Herrn Burow (Fachbereichsleiter II), Herrn Haueisen (Fachsprecher Musik und Leiter des Schulorchesters), Frau Amrein (Elternvertreterin), Frau Dr. Hörr (Elternvertreterin), Frau Lorek (Elternvertreterin) und Frau Vlasman (Elternvertreterin). Als ehemalige Elternvertreterinnen haben ferner Frau Fromme und Frau Schneiderhöhn an der Realisierung der Umfrage mitgearbeitet.

Die Steuergruppe bedankt sich hinsichtlich der Visualisierung der Umfrageergebnisse in besonderem Maße bei Herrn und Frau Lorek sowie bei dem Mainzer Grafik-Designer Mibo.