Duales Studium als Alternative

Am 24.11.2016 fand nachmittags für die gesamte Oberstufe (E-Q3) eine Informationsveranstaltung zum „Dualen Studium in Hessen’’ in unserem Atrium statt.

Nach einer kurzen Einführung von Frau Luchtenberg stellte zunächst der Moderator der Veranstaltung, Herr Sulko von der IHK Wiesbaden, die Gäste vor: Von der Seite der Unternehmen war der Leiter Ausbildungsmarketing bei Merck, Herr Rostock, anwesend, ebenfalls gaben zwei Studenten der DFS (Deutsche Flugsicherung) und eine Studentin der Provadis School of International Management auf Fragen zum Studium offene Antworten. Von der Arbeitsagentur Wiesbaden brachte Frau Ohmen ihre Erfahrungen bei der Beratung junger Menschen in die Diskussion ein. Danach begann Herr Sulko mit einer Präsentation über die Möglichkeiten des dualen Studiums.

Zunächst wurde über das duale Studium im Allgemeinen informiert. Es folgten Hinweise, die Antworten auf die Fragen: “Was passt zu mir?“  und „Für was interessiere ich mich?“ ermöglichen sollten und einige Beispiele, in welche Fachbereiche es gehen kann. Neben den Vorteilen, wie zum Beispiel der Praxisnähe, wurden auch Nachteile genannt, wie etwa die fehlenden Semesterferien.

im Anschluss daran erläuterte Hr. Sulko kurz die zwei Hauptausbildungsmodelle (arbeits- bzw. praxisintegriert) und gab Informationen zur Bewerbung und Tipps zur weiteren Internet-Recherche über unterschiedliche duale Studiengänge.

Im Anschluss konnten Fragen an alle Gäste gestellt werden. Vor allem zu den Themenbereichen Qualifikationen, Berufsperspektiven, Anfangsphase des dualen Studiums und der Rolle der Schulnoten gab es Nachfragen.

Die Veranstaltung hat uns einen doch noch eher unbekannten Weg nach dem Abitur aufgezeigt und war für die Oberstufe ein hilfreiches Angebot. Die Verschmelzung von Studium und Lehre hat bei einigen sicher das Interesse geweckt und bildet eine Alternative zum klassischen Hochschulstudium.

Für Interessenten der Q3 dürfte es für ein duales Studium im direkten  Anschluss an das Abitur allerdings bereits zu spät sein, da die Bewerbung zumeist ein Jahr im Voraus erfolgen muss. Jedoch hat es Unentschlossenen sicherlich eine weitere Alternative für einen möglichen Berufsweg aufgezeigt.

Text: Leah Schulze, Q3b

Fotos: Carolina Cuvalo