Der Schulelternbeirat*

Der Schulelternbeirat (SEB) besteht aus den Elternbeiräten der einzelnen Klassen und Jahrgangsstufen der Q-Phasen (siehe nachfolgenden Abschnitt ‚Der Klassenelternbeirat‘). Er übt das Mitbestimmungsrecht der Eltern der Schule aus. Der SEB wählt aus seiner Mitte für die Dauer von zwei Jahren einen Vorsitzenden, einen Stellvertreter und nach Bedarf weitere Beisitzer. An unserem Gymnasium sind zurzeit folgende Elternvertreter im Vorstand aktiv:

1. Vorsitzender

Enrico Pollok, Kiedrich

gym-eltv(at)kiedrich-wetter(punkt)de

2. Vorsitzender

Christoph Kremer, Eltville

ckremer(at)eltviller(punkt)de

Beisitzerin

Birgit Roßkopf, Eltville

Dr. Thomas Elsner, Eltville

b.rosskopf(at)me(punkt)com

thomas_elsner(at)gmx(punkt)de


Aufgaben des Schulelternbeirats (SEB)

Nachfolgend einige Informationen zum Tätigkeitsfeld des Schulelternbeirates. Dabei wird inhaltlich auf die formal im Hessischen Schulgesetz HSchG §100 ff. festgelegten rechtlichen Grundlagen zurückgegriffen.

Der SEB ist ein autonomes, keiner Weisung der Schule oder Schulaufsichtsbehörden unterliegendes Gremium. Es werden beispielhaft folgende Aufgaben wahrgenommen:

  • Informations- und Beratungsaufgaben gegenüber den Eltern,
  • Wahrnehmung der Mitwirkungsrechte am Schulgeschehen,
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule,
  • Vertiefung des Vertrauensverhältnisses zwischen Schulleitung, Lehrkräften, Schülern und Eltern,
  • Austausch über aktuelle Themen wie G8/G9.

Das Gremium hat dabei verschiedene Rechte

 

Zustimmungsrecht:

bei Entscheidungen der Schulkonferenz und der Gesamtkonferenz

z.B. bei

- Schulprogramm

- Freiwillige Unterrichts-, Betreuungs- und Ganztagsangebote

- Einrichtung oder Ersetzung einer Förderstufe

- Grundsätze für Hausaufgaben und Klassenarbeiten

- Schulversuch, Versuchsschule, erweiterte Selbstständigkeit

- Mitarbeit von Eltern und anderen Personen

- Zusammenfassung von Fächern zu Lernbereichen

 

Anhörungsrecht:

vor Entscheidungen der Schulleitung zu Maßnahmen, die für das Schulleben von allgemeiner Bedeutung sind, und vor der Auswahl von zugelassenen Schulbüchern

z.B. bei

- Grundsätzen der Zusammenarbeit mit anderen Schulen und außerschulischen Einrichtungen

- der Verteilung des Unterrichts auf sechs statt auf fünf Wochentage

- der Durchführung besonderer Schulveranstaltungen

- Schulordnungen zur Regelung des geordneten Ablaufs des äußeren Schulbetriebs (z.B. Kioske)

 

Vorschlagsrecht:

zu allen Maßnahmen, die der Zustimmung bedürfen oder zu denen er anzuhören ist.

 

Informationsrecht:

über alle wesentlichen Angelegenheiten des Schullebens

 

Beschlussfassung

Beschlüsse der Elternvertretungen werden mit den Stimmen der Mehrheit der Anwesenden (=stimmberechtigte Personen) gefasst. Elternbeiräte, die im Schulelternbeirat mehrere Klassen vertreten, haben bei Abstimmungen und Wahlen für jede der von ihnen vertretenen Klassen eine Stimme.

Beschlussfähigkeit besteht dabei, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

Wahlen

Im Laufe der Zeit stehen verschiedene Wahlen an, zu denen der Vorsitzende des SEB einlädt:

- die Vertreter zur Kreiselternbeiratswahl und damit auch mögliche Mitglieder eines Kreiselternbeirates

- Vertreter zur Wahl der Delegierten zur Landeselternbeiratswahl

- Delegierte zur Landeselternbeiratswahl

- Elternvertreter in die Schulkonferenz.

Der Klassenelternbeirat / Jahrgangselternbeirat

Der Klassenelternbeirat ist Vertreter der Klassenelternschaft, der alle Eltern von Schülern einer Klasse angehören. Der Jahrgangselternbeirat vertritt die Interessen der Eltern nicht volljähriger Schüler eines Jahrganges (Q1/2 bzw. Q3/4). Nachfolgende Ausführungen zum Klassenelternbeirat gelten entsprechend auch für die Jahrgangselternbeiräte.

Aufgaben des Klassenelternbeirates

Die Klassenelternbeiräte sind Ansprechpartner für Lehrer, Eltern und Schüler. Sie haben die Funktion eines Vermittlers und sorgen dafür, dass alle wesentlichen Vorgänge aus dem Schulalltag mit den Eltern besprochen werden.

Der Klassenelternbeirat lädt zu Elternabenden ein und führt dort auch den Vorsitz. Elternabende werden regelmäßig nach Bedarf, jedoch mindestens einmal im Schuljahr durchgeführt. Sie werden von Eltern für Eltern veranstaltet und dienen dem Gespräch zwischen Lehrern und Eltern

Ein Klassenelternbeirat hat u.a. folgende Rechte:

  • Informationsrechte über den wesentlichen Inhalt von Rahmenlehrplänen und über allgemeine Grundsätze der Leistungsbewertung,
  • Anspruch auf einen Raum in der Schule für Elternabende,
  • Einladung von Gästen zum Elternabend, z.B. (Fach)Lehrer der Klasse,
  • Sitz und Stimme im Schulelternbeirat.


Wahlen / Abstimmungen

Elternpaare haben in der Klassenelternversammlung gemeinsam nur eine Stimme für jedes ihrer Kinder in der Klasse. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Eltern bzw. Erziehungsberechtigte. Der Klassenelternbeirat und dessen Stellvertreter werden in der Regel für 2 Jahre gewählt. Wird das Kind eines gewählten Vertreters vor Ablauf des ersten Amtsjahres volljährig, so endet das Amt zum Schuljahresende.

Weiterführende Links

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*auf der Seite sind alle Funktionen in der umgangssprachlichen Form geschrieben, wenn es sich um allgemeine Aussagen handelt. Alle Rollen stehen damit sinnbildlich sowohl für die weibliche als auch die männlich Variante.