<< Micmacs à tire-larigot >>

-Kinobesuch des Französischleistungskurses im Wiesbadener Caligari Kino-


Mittlerweile ist es bei uns am Gymnasium Eltville schon zu einer Art Tradition geworden, dass die Französischkurse einmal im Jahr ins Wiesbadener Caligari Kino gehen, um dort neuste französische Filmproduktionen anzusehen. Je nach Jahrgang variiert das sorgsam ausgewählte Programm.

Die gezeigten Filme im Caligari Kino sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Und auch wenn man -trotz Untertitel- nicht jedes Wort versteht, nimmt man doch immer etwas aus dem gezeigten Film mit.

Auch wir Schülerinnen aus dem Französischleistungskurs haben zusammen mit unserer Französischlehrerin Frau Schmitt im Oktober das Caligari Kino besucht. Gezeigt wurde der Film <<Micmacs à tire-larigot>> (dt. „Reichlich Wirrwarr“) von Jean-Pierre Jeunet - der Titel klang schon einmal vielversprechend und der Hauptdarsteller Dany Boon war vielen von uns aus anderen Filmen schon bekannt.

In <<Micmacs à tire-larigot>> geht es um einen Mann mittleren Alters, Bazil, der zweifaches Opfer der Waffenindustrie wurde: Sein Vater starb wegen einer Mine in der Wüste und ihm selbst wird Jahre später während einer Schießerei in den Kopf geschossen. Die Kugel kann nicht entfernt werden und so lebt Bazil mit seiner Behinderung weiter. Er verliert seinen Job und landet auf der Straße. Durch großes Glück begegnet er einer in jeder Hinsicht einzigartigen Gruppierung von Leuten, die auf einem Schrottplatz lebt. Jeder von ihnen hat ein unterschiedliches Talent und wegen ihrer grenzenlosen Gutmütigkeit findet Bazil dort eine neue Familie und ein zweites Zuhause. In Bazil entwickelt sich jedoch der Wunsch, sich an der Rüstungsindustrie zu rächen. Zusammen mit seinen neuen Freunden und viel Kreativität nimmt er den ungleichen Kampf auf… und gewinnt am Ende.


Der Film hat uns alle positiv überrascht – die Geschichte war mit sehr viel Liebe zum Detail umgesetzt worden, alle Darsteller verkörperten ihre Rollen einwandfrei und trotz der nachdenklichen Botschaft, die der Film übermittelte, gab es genug lustige Szenen, die Jean- Pierre Jeunets Werk die nötige Fröhlichkeit verliehen.

Über unserer Eindrücke des Films haben wir diesmal nicht nur im Unterricht gesprochen, sondern uns direkt im Anschluss bei einem Café-Besuch in der Wiesbadner Innenstadt ausgetauscht– mit einer so kleinen Gruppe wie wir es sind, ist es natürlich etwas leichter, in einem überfüllten Café trotzdem noch einen Sitzplatz zu ergattern…

Insgesamt war der Kinobesuch eine nette und erfrischende Abwechslung zum „normalen“ Schulalltag und hat Französischunterricht mit Unterhaltung optimal miteinander verbunden.

(…..und das an einem Freitagnachmittag! A.d. Französischlehrerin)

Excursion à la cinéfête

Jeudi dernier nous avons visité la cinéfête au cinéma «Caligari» à Wiesbaden avec notre cours de français. Nous avons vu la comédie dramatique «Le premier jour du reste de ta vie», le titre allemand est «C'est la vie».

Le film raconte l'histoire d'une famille, la famille Duval. Ce film montre les problèmes de chaque membre de la famille, par exemple de la mère qui est dans la ménopause et qui a peur que son mari ne la trouve plus séduisante et de ce mari qui fume beaucoup et qui a des mauvaises rapports avec son père. Le couple a trois enfants, Albert, le frère aîné de Raphaël et Fleur, la plus jeune.

Albert déménage de la maison des parents, même si les autres, surtout la mère et sa fille ne le veulent pas. Raphaël est dans une crise, comme Fleur qui fait ce qu'elle veut et qui fait beaucoup de mauvaises expériences avec des garçons et jeunes hommes.

Quand la mort du grand-père détruit la mariage d'Albert tout a l'air perdu. Mais après quelque temps , tout le monde, surtout les grands enfants, deviennent plus mûrs et la situation se calme.

Mais il n'y a pas une vraie fin heureuse, parce que le père meurt d'une affection pulmonaire, peut-être du cancer, parce qu'il a trop fumé. Finalement la famille est heureuse quand-même.

Le film «La première jour du reste de ta vie» a m'a beaucoup plu. D'un côté il est drôle , de l'autre il est dramatique et affligeant. Ce que j'aime, c'est qu'il n'est pas une comédie superficielle comme quelques-unes d'Hollywood. Au lieu de cela il est très réaliste et montre que la famille est le plus important, même si elle ne va jamais être parfaite!

C'est un film profond et on peut beaucoup réfléchir sur ce film et son sujet.

 

 

Von: Lena Bär, E-e